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Geschichte: Kontinuität und Erneuerung

Der Verein sozialpädagogisches jugendwohnen e.V. wurde 1979 gegründet und entstand als Alternative zur damaligen Praxis der Heimerziehung. Aus dieser pädagogisch-politischen Kritik an der Heimerziehung wurden neue pädagogische Konzepte entwickelt, die später durch den Einfluss gesellschaftspolitischer, emanzipatorischer Bewegungen ergänzt wurden.

In Abgrenzung zu traditionellen Heimen wurde unter Mitwirkung von Jugendlichen eine Möglichkeit geschaffen, in normalen Mietshäusern in kleinen Wohngruppen selbstbestimmt zu leben. Der maßgebliche Grundsatz, dass die BewohnerInnen in wesentlichen Bereichen der Alltags- und Lebensgestaltung mitbestimmen, um selbstständig zu werden, ist bis heute ein wirksamer Bestandteil der Arbeit.

Mitte der 80er Jahre wurde in diesem Träger eine richtungweisende Entscheidung getroffen. Aus gemischtgeschlechtlichen Wohngruppen wurden Wohngemeinschaften nur für Jungen- und nur für Mädchen, jeweils beraten von zwei Männern. bzw. zwei Frauen.

Übereinstimmende inhaltliche Grundsätze führten 1994 zu einer Fusion mit dem Verein “Sozialpädagogische Aktion Berlin e.V.”, Träger zweier Mädchenwohngemeinschaften. Der gemeinsame Verein behielt den Namen sozialpädagogisches jugendwohnen e.V. Die Verwirklichung bis dahin gültiger fachpolitischer und pädagogischer Vorstellungen wurde fortgesetzt und die hohe Beteiligung aller MitarbeiterInnen an Entscheidungen und Vorgängen innerhalb des Trägers beibehalten.

1996 erweiterten wir unser Angebot um die Projekte Betreutes Einzelwohnen (BEW) für Jungen sowie BEW für Mädchen. 1999 wurden die Plätze von 9 auf 12 aufgestockt. Gleichzeitig bauten alle Jugendwohngemeinschafts(JWG)-projekte ihr Betreuungsangebot aus und bieten seitdem ein bis zwei Plätze in Einzelwohnungen in unmittelbarer Nähe zur Wohngemeinschaft an.

Im Laufe der Zeit wurde das Jungen-BEW in eine Jungen-JWG mit Außenwohnungen und das Mädchen-BEW in ein Mädchen-2er-BEW umkonzipiert, dem sich wandelnden Bedarf angepasst.

Mit der zunehmenden sozialräumlichen Orientierung der Jugendhilfe veränderte der Träger 2004 seine Standorte. Innerhalb des Neuköllner Sozialraums "Nordwest" sind nun vier Projekte angesiedelt.

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