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Leitbild Geschichte Qualitätsmanagement Lebensweltorientierung


Leitbild: Jugendhilfe mit emanzipatorischem Auftrag - eine Perspektive der Stärke

sozialpädagogisches jugendwohnen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, Mädchen und Jungen bzw. junge Frauen und Männer unterschiedlicher kultureller Herkunft darin zu unterstützen, eigene Lebensentwürfe zu entwickeln, umzusetzen und mehr Autonomie zu erlangen. Wir begegnen den Jugendlichen mit Respekt hinsichtlich ihrer Lebensgeschichte, Lebensweise und ihrer Entscheidungen.

Solidarität. Händedruck schwarz und weiß Ausgangspunkt dabei ist das Vertrauen in die Fähigkeit eines jeden Menschen zu einem selbstbestimmten Leben. Wir sehen die jungen Menschen als kompetente Akteure und Konstrukteure eines gelingenden Alltags, trotz aller subjektiv als belastend erlebten Einschränkungen.

Wir fördern das Vermögen der Jugendlichen, sich und andere in ihrer Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit zu bejahen und somit Solidarität zu entwickeln.

Neue Wege in der Mädchen- und Jungenarbeit - Stärken der geschlechtsbewussten Pädagogik

sozialpädagogisches jugendwohnen e.V. fördert Jugendliche, sich ihrer geschlechtsspezifischen Rollenzuweisung bewusst zu werden, sie zu hinterfragen und eigene Lebensentwürfe zu entwickeln.
Unsere pädagogischen Konzepte richten sich nach den unterschiedlichen Lebenswelten von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern. Wir bieten Mädchen und Jungen einen Raum, in dem sie in geschlechtshomogenen Gruppen neues Verhalten kennen lernen und erproben können.
Als Forderung an uns selbst steht dabei die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte des Frauwerdens / Mannwerdens und ein Bewusstsein über geschlechtsspezifisch hierarchische Strukturen in der Gesellschaft.

Auf getrenntem Weg ergänzen sich Mädchen- und Jungenarbeit, in dem wir Mädchen ermutigen, unabhängig von männlicher Definitionsmacht Selbstbewusstsein zu entwickeln und Jungen ermutigen, auch andere als auf Dominanz basierende männliche Identitäten zuzulassen.

Emanzipatorische Arbeit mit Mädchen/Frauen und Jungen/Männern ist keine rezepthafte Methode, sondern eine Haltung, geknüpft an die Vision einer Gesellschaft, in der das Miteinander der Menschen durch die Vielfältigkeit der Einzelnen und eine Gleichstellung der Geschlechter bestimmt wird.

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Interkulturalität

sozialpädagogisches jugendwohnen e.V. strebt eine interkulturelle Offenheit seiner Einrichtungen an und will Bedingungen schaffen, die es ermöglichen, dass Angehörige verschiedener Kulturen als NutzerInnen und als MitarbeiterInnen Zugang zum Verein bekommen.
Kulturelle Vielfalt bereichert die Formen der individuellen Wahrnehmung, des individuellen Denkens und der Handlungskompetenzen. Sie ist Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.

Interkulturelle Arbeit mit Jugendlichen bedeutet für uns, auf verschiedene Kulturen und Lebensweisen bewusst einzugehen und sich an den entsprechenden Bedürfnissen der Jugendlichen zu orientieren. Eine interkulturelle pädagogische Praxis erfordert einen Bewusstseinsprozess der MitarbeiterInnen, das eigene Selbstverständnis nicht als Normalität, sondern als Orientierung an eigenen, von der jeweiligen Kultur geprägten Verhaltensweisen zu erkennen und zu hinterfragen.

Kollegialität und Zusammenarbeit

sozialpädagogisches jugendwohnen e.V. zeichnet sich durch ein Maximum an Mitbestimmungsmöglichkeiten aus. Alle MitarbeiterInnen sind aufgefordert, ihre Erfahrungen und Kompetenzen in die Entscheidungen einzubringen. Wir legen Wert darauf, dass das Miteinander von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Toleranz geprägt ist.

In vereinsinternen Gremien findet ein kontinuierlicher fachlicher Austausch sowie die Weiterentwicklung des Qualitätsprozesses statt. Transparenz und Fachlichkeit bestimmen diese Prozesse der kollegialen Zusammenarbeit.

Vernetzung und Kooperation

sozialpädagogisches jugendwohnen e.V. ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband und im Fachverband Betreutes Jugendwohnen. Die MitarbeiterInnen sind in bezirklichen Arbeitsgruppen nach § 78 SGB VIII (KJHG) sowie in Gremien zu den Bereichen Mädchen- und Frauenarbeit, Jugendkultur, Flucht und Migration vertreten, wodurch wir mit vielfältigen Projekten vernetzt sind, um einen gegenseitigen Austausch und unsere fachliche Weiterentwicklung zu gewährleisten. Wir arbeiten möglichst eng mit den Jugendämtern, Eltern, VormünderInnen, Schulen und Ausbildungsstätten zusammen und halten Verbindungen zu Beratungsstellen und Kriseneinrichtungen.

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